28.03.2015 | 16:59


 


Globalplay

Man kann den Sinn nur ahnen.
Die paar Akteuere bleiben still.
So stört sie nichts beim Planen.
Und tun uns auch die Schnitte weh,
die Religion bleibt der Profit.
Was soll's, wenn man beim Globalplay
die Welt mit Füßen tritt.

Beim Blick auf Kontenrahmen
hängt unser Weltbild schief.
Denn Geld macht schnell befallen
vom Virus "Negativ".
Mal eben auf die Schnelle
Transaktion im großen Stil.
Der Mensch als Kostenstelle,
da zählt er nicht so viel.

Die Politik glaubt sie spielt mit
und ist selbst nur Figur,
die über Macht geschoben wird -
zum Wohle der Struktur.
Man kalkuliert den Börsenkrach,
wann man ihn gerne hätt.
Und wer gewinnt bei diesem Schach?
Ganz sicher nicht das Brett.

Die Globalplayer sind am Zug.
Ich weiß nicht, was sie träumen.
Mir ist ihr Spiel nicht groß genug.
Ich träum von Apfelbäumen.

Hans-Wilhelm Giere

aus »AUSGEWÄHLTE WERKE XVII«

 

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