26.09.2016 | 05:44


 


Wenn die Fäden

Umbra, verlebt.
Ein statisches Bestreben nach kantigen Atemzügen.
Der Wind, der durch den Garten verwelkter Worte fegt, singt heimliche Melodien von himbeerfarbenen Tagen.
Das satte Rot der Stille, die die Schneeflocken mit sich tragen,
ringt mit dem Vakuum deines Herzens.
Wenn die Fäden der Zeit im Luftstrom ihr sanftes Spiel tanzen dürfen,
schmeckt mit Kinderaugen erlebtes Vertrauen nach süßem Honig.

Hannah Joka

aus »AUSGEWÄHLTE WERKE XVIII«

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