24.10.2014 | 20:47


 


Transparenz

Undurchschaubaren Geschehnissen
stehen wir mit nichts in Händen gegenüber.

Die Folgen davon überspülen uns -
über und über.
Welle um Welle versinken wir im Wellental,
welche Qual.
Hilflosigkeit und Wut ertränken uns.

Transparenz tut nicht nur im Wasser not.

Menschen kämen so mehr zu ihrem täglichen Brot.
Im Dunkeln und Trüben entfaltet sich die Macht der Mächtigen.
Sie kennen nur ihre Gier, wollten und wollen
mehr, mehr, mehr!

Unerhört fließen unsere Wünsche bachab
später unerfüllt flussabwärts weiter – ins Meer hinab.

Meer, Meer, Meer ...

Hilflosigkeit und Wut ertränken uns.
Weltweit ertönt der Schrei nach mehr Transparenz.

Transparenz, Transparenz, Transparenz.

Rebekka Gueissaz-Zwingli

aus »AUSGEWÄHLTE WERKE XVI«

 

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